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    Spontan ist gut

    Manchmal ist eine spontane Entscheidung eine gute Entscheidung. Das hat sich heute Mittag wieder einmal schön bestätigt.

    Eigentlich wollte ich schon lange mal in die Heidenheimer Versperkirche, aber immer war da irgendetwas. Heute wäre es gegangen, aber eigentlich wollte ich auch nicht alleine. Beim Verlassen des Pressehauses traf ich eine sehr interessante Giengenerin, mit der ich ins Gespräch kam – und die dann auf die Frage, ob sie Lust habe, mit in die Vesperkirche zu kommen, ebenso spontan nickte.

    Also ab zur Pauluskirche, wo viele engagierte Leute (übrigens auch einige junge Heidenheimer) für die allerunterschiedlichsten Leute Essen bereiteten und und zu den Tischen brachten. Bedürftige bekommen ein preiswertes Essen. Und Nichtbedürftige mehr als das Dreifache. Wobei ich mir beim Umherschauen nicht vorstellen kann, dass hier viele betuchte Schnorrer zu Gange sind.

    Drei Resumees: 1. Eine gute neue soziale Erfahrung gemacht. 2. Ein sehr gutes Gespräch gehabt (und eine sicher sehr interessante Folge für die Zeitungsserie der ”Heimat-Geschichten” abgemacht). Und 3. ganz “spontan” auch noch Maultaschen mit Kartoffelsalat bekommen!

    2 Kommentare zu “Spontan ist gut”

    1. Tom schreibt:

      Oha,
      dann sind wir irgendwie aneinander vorbeigelaufen. War auch dort, war eine interessante und gesellige Mittagspause.

      Den Knaller fand ich, als die Musikgruppe der Hirscheckschule im Altarbereich musizierten und als erstes Lied unter dem Kreuz “always look on the bright side of life” zum besten gaben. :-)

      Ob einer von denen schonmal das Leben des Brians gesehen hat?

      Am Montag kommt übrigens der kostenlose Frisör in die Kirche. Allerhand, was da auf die Beine gestellt wird.

      So müsste Kirche öfters sein. Dann würde es auch mit den Besucherzahlen klappen, auch wenns kein günstiges Essen gibt.

    2. Richard Wachter schreibt:

      Ich bin nach dem Lesen des Beitrags etwas verwirrt: Kriegen “Gutbetuchte” die dreifache Portion?

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