27. Dezember 2009
Na, die Feiertage gut überstanden? Echte drei und gefühlte sieben Kilo zugenommen? Letzteres macht Sinn, schließlich beginnt jetzt der harte Kampf im Einzelhandel, um die nicht passenden Geschenke umzutauschen. Und dazu braucht’s ein Kräftepolster, ist ja klar, und Speck auf den Rippen. Der macht gelassen und hilft dann auch, den Ärger runterzuschlucken, wenn man sieht, dass der in der letzten Woche als Weihnachtsgeschenk gekaufte Pullover heute bereits um 30 Prozent billiger ist.
Na ja, was soll’s.
Eines der besten Weihnachtsgeschenke war ja schließlich dieses: die Tage werden wieder länger. Fahrtrichtung Frühling! Dieser Gedanke lässt einen doch den bevorstehenden und sicherlich mausgrauen Januar ein bisschen leichter überstehen. Und: dieses Weihnachtsgeschenk gab’s ganz umsonst. Da macht es auch überhaupt nichts aus, dass es vom Umtausch ausgeschlossen ist.
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Geschrieben von Dieter Reichl
23. Dezember 2009
Haben Sie schon alle Geschenke? Also wir in der Redaktion haben alles beeinander. Dennoch geht es hier noch zu wie in der Weihnachtswerkstatt kurz vor Heilig Abend: Vom Schreibtisch gegenüber hämmert es unablässig in die Tasten. Das Telefon lässt die Glöckchen klingeln und leise rieselt das Schreibpapier, wenn der Bleistift darüber flitzt. Die Kollegen diskutieren vielstimmig im Chor und erfüllen die Luft mit lieblichem Schall. Zwischendurch trompetet eine verschnupfte Nase ins Taschentuch und ein Huster krächzt einen Tusch. Frohe Weihnachten!
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Geschrieben von Karin Fuchs
21. Dezember 2009
Nicht besonders originell, ständig übers Wetter zu schreiben, ich weiß. Aber: seit der Lektüre der FAZ (man kann ja nicht immer bloß HZ und HNP…) heute Mittag zu meinen Kässpätzle ist mir klar, warum Gerrit Elser dringend die Gemeinde Sonnenbühl verlassen und Oberbürgermeister in Giengen werden wollte. Die FAZ berichtet über die Kältepole des Wochenendes. Ganz vorn, minus 30,3 Grad: Sonnenbühl! Klare Sache: Nix wie weg! Da loben wir doch unser mediterran-südländisches Giengen: heiße Debatten von coolen Leuten (Thema Bergschule), Singen und Tanzen (Jahresabschlussfeier des Gemeinderats), überschäumende Lebensfreude (Dorfweihnacht Hohenmemmingen) undsoweiterundsofort.
Darauf einen Brenztal-Caipirinha! (Zwei Drittel kaltes Wasser, ein Drittel Überkinger medium, Eiswürfel drüber, umrühren, fertig!)
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Geschrieben von Dieter Reichl
21. Dezember 2009
Meine Sternschnupppe – ich liebe Dich. Wer in Richtung Innenstadt durchs Ohr fährt, kann diese mittlerweile verblasste Liebeserklärung seit längerem lesen. Die Wand scheint jetzt groß in Mode zu kommen, um den Liebsten eine Nachricht zukommen zu lassen. Heute war was Neues da. Allerdings nicht aufgeprüht, sondern aufgehängt. Was dem Redakteur natürlich zuerst auffiel: der Fehler im Possesivpronomen. Aber egal. Hauptsache, die Stachelblume weiß, dass sie gemeint ist.
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Geschrieben von Marc Hosinner
21. Dezember 2009
Was für ein “Spaß”: Seit drei Wochen schon schau ich auf der Heimfahrt von der Redaktion nach Giengen auf das abgebildete Schild. Wer’s noch nicht weiß: Es handelt sich dabei nicht um Werbung für das erste Flatrate-Bordell der Ostalb, sondern für einen Likör. Wie der schmeckt, weiß ich nicht. So was zu kaufen, wäre mir zu peinlich. Positiv an der Sache ist, dass an der Stelle an der Giengener Straße nicht mehr so schnell gefahren wird und die vielen Radarkontrollen ins Leere laufen. Das Schild zeigt mal wieder: Marketing scheint alles zu sein. Wesentlich mehr kann ich seit heute mit der Rückseite des Schildes anfangen: da steht nämlich “Streusalz”. Bloß ohne Preis. Aber den kann man ja im Laden nachfragen.
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Geschrieben von Marc Hosinner
21. Dezember 2009
Schneeglätte mit Salz zu bekämpfen mag da und dort angebracht sein. Bei dem vergleichsweise wenigen Schnee, der am Wochenende gefallen ist, macht es allerdings wenig Sinn, Salz einzusetzen, zumal die Temperaturen ja recht tief waren. Das Salz hat auf vielen Straßen aufgrund des starken Frosts dazu geführt, dass man als Autofahrer auf sulzigem Matsch rumrutschen muss. Das ist wahrlich keine angenehme Sache, etwa in Kurven oder wenn man bremsen muss. Und eine gefährliche dazu. Schneepflug und Splitt hätten genügt, um die Straßen befahrbar zu halten. Und auf besonders steilen und viel befahrenen Abschnitten kann man zusätzlich etwas Salz streuen. Flexibilität ist gefragt, auch bei den städtischen Betrieben.
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Geschrieben von Richard Wachter
17. Dezember 2009
Wie schön, dass der Umweltgipfel in Kopenhagen Folgen bin in unser Heidenheim zeigt. Erstmals war auf dem gebührenflichtigen Parkplatz an der Pauluskirche gestern eines der berühmten, ganz neu entwickelten Grasautos zu sehen. Der bislang lediglich in einer Versuchsreihe existierende Prototyp soll erst bei der nächsten IAA in Frankfurt präsentiert werden. Highlights: Noch kleiner als ein Smart! Verbrauch: nur sagenhafte zwei Kilogramm Sägemehl auf 100 Kilometer! Aber Vorsicht: beim Parken auf einer Wiese nur sehr schwer wiederzufinden!
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Geschrieben von Dieter Reichl
17. Dezember 2009
Vor ein paar Jahren hatte ich eine ausgeprägte Paolo-Coelho-Lesephase. Begeistert vom brasilianischen Bestsellerautor habe ich ihm einmal eine Mail geschrieben. Keine Woche später war auch eine Antwort in meinem Postfach. Nicht nur, dass der Schriftsteller seine Fanpost selbst beantwortet: Seitdem bin ich in seine E-Mail Verteilerliste gerutscht und bekomme jedes Jahr zu Weihnachten eine von Coelho selbst geschriebe Weihnachtsgeschichte zugeschickt. Auf Englisch, in der Regel drei Seiten lang und immer mit christlicher Moral und Happy End. Mittlerweile warte ich schon fast darauf. Heute morgen dann tatsächlich: Paolo Coelhos “Christmas Tale (Alemanha)” in meinem Postfach, das er in Kolummnen für verschiedene Zeitungen weltweit schreibt. Diesmal geht es um Engel und um den Wert von Weihnachten. Ganz traditionell, ganz besinnlich. Jetzt kann Weihnachten kommen.
Danke Paolo, bis nächstes Jahr.
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Geschrieben von Anna-Lena Buchmaier
14. Dezember 2009
Zwischen Besuchen zwecks Berichterstattung vom Weihnachtsmärktle in Burgberg und Weihnachtsmarkt in Herbrechtingen war es neulich soweit: Aus dem Autoradio dudelte “Last Christmas” von Wham und damit, es war der erste Advent, war der Reigen der Weisen zur Weihnachtszeit eröffnet. Die Musikredakteure aller Sender üben sich seitdem in Verbrüderung und schicken einen Weihnachtssong nach dem anderen ins Land. George Michael beschwert sich ungefähr 128 mal stoisch darüber, dass er vergangenes Jahr an Weihnachten sein Herz an die falsche Frau verschenkt hat und Chris Rea muss ziemlich weit weg von daheim sein. Er fährt jetzt schon zwei Wochen in der Gegend rum, um Weihnachten unterm Tannenbaum in der Heimat zu verbringen. Für den Spanisch-Volkshochschulkurs gibt’s zur Abwechslung stündlich Feliz Navidad und dazwischen immer wieder Jingle Bells. Das Einzige, was da mittlerweile klingelt, ist der Schädel. Der Verdacht drängt sich auf: Es gibt keine guten Weihnachtslieder, von ”Fairytale of New York” von den Pogues mal abgesehen. Ich lass mich da aber gern eines Besseren belehren und warte nicht nur auf Fest, sondern auch auf Vorschläge…
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Geschrieben von Marc Hosinner
13. Dezember 2009
Es ist ja guter journalistischer Brauch, Themen nicht zu Tode zu reiten. Aber im Fall der kaputten Heidenheimer Bahnhofstür MUSS im Sinne journalistischer Sorgfaltspflicht weiter berichtet werden. Irgendwer hat den zweiten Türflügel eingetreten, so dass die Eingangstür jetzt ganz bedenklich in den Seilen hängt. Was ist da passiert? Es sind natürlich mehrere Varianten denkbar:
1. Die Deutsche Bahn AG will auch demjenigen, der nicht lesen kann, deutlich machen, dass die Eingangstür defekt ist.
2. Der Hauptbahnhof Heidenheim soll besser belüftet werden.
3. Ein Bahn-Kunde hat die Erhöhung der Fahrpreise zur Kenntnis genommen.
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Geschrieben von Dieter Reichl