Reichtümer, die einem urplötzlich in den Schoß fallen, träumen wir nicht alle davon? Und in Zeiten der Wirtschaftskrise um so mehr?
“Vergessene Schätze” haben schon immer eine ganz besondere Faszination ausgeübt – und deshalb werden wir ihnen ab dem morgigen Samstag unter diesem Titel eine ganze Serie mit Rätselfragen und Gewinnspiel widmen. Zehn Folgen lang werden wir solche verborgene Kostbarkeiten in unserem Landkreis vorstellen - ja, ganz richtig: Auch hier soll noch so manches Gold und Geschmeide unter der Erde oder in alten Gemäuern schlummern. Zumindest, wenn man den alten Sagen glaubt.
Und weil sie meist kurios und äußerst unterhaltsam sind, werden wir auch über all die Geschichten berichten, die sich um die sagenhaften Reichtümer in unserem Kreis ranken.
Dass sich überhaupt so viele solcher Schatz-Sagen in unserer Gegend finden, davon war ich bei der Vorbereitung der Serie ziemlich erstaunt. Wie immer gibt es aber auch da einen wahren Hintergrund: Noch vor 100 Jahren kam es nämlich gar nicht so selten vor, dass zu Kriegs- und Krisenzeiten Wertgegenstände tatsächlich auf dem heimischen Acker oder im eigenen Garten vergraben wurden. Und das war immerhin weitaus sicherer als so manche Form der Geldanlage heute . . .
Zuweilen wurde die genaue Position dieses “Schatzes” einfach vergessen oder der Eigentümer kam nicht mehr dazu, ihn nach der überstandenen Notzeit zu heben. Dann fielen Gold, Münzen oder der Familienschmuck, manchmal nur durch Zufall und erst Jahrhunderte später, in fremde Hände. Man kann sich vorstellen, dass die Geschichte des glücklichen Finders schnell die Runde machte, und wie das eben so ist: Das eine oder andere wurde dabei dazu erfunden, die Nachricht ein wenig ausgeschmückt.
So wurden die Schatzgräber-Geschichten meist mit ein wenig Mystery aufgepeppt. Manchmal bedarf es bestimmter Rituale, um die Schätze überhaupt sichtbar zu machen und nicht selten werden sie von übernatürlichen Hütern bewacht. Mitunter verschwinden sie auch ganz einfach durch Zauberhand. Wie gewonnen so zerronnen.
Da haben es unsere Leser doch weitaus besser. Denn wer das Schatz-Rätsel geknackt und das Lösungswort gefunden hat, für den gibt es am Ende unserer HNP-Serie einen echten Schatz zu gewinnen: eine Schatulle mit Münzen im Wert von 196,20 Euro (1962 ist das Gründungsjahr der HNP, deshalb der “krumme” Betrag).
Ein Teilnahme-Coupon findet sich in unserer morgigen Ausgabe.
Viel Spaß beim Lesen und Rätseln wünscht die HNP!