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    Canonica verdrängt Ärzte

    26. März 2009

    Jetzt ist es amtlich: Die Zeit des Maestros Marco-Maria Canonica in Heidenheim ist abgelaufen. Der Gemeinderat will, dass Canonica abtritt und seinen Dirigentenstab sowohl für die Opernfestpiele als auch das philharmonische Orchester abgibt.

    Dass da etwas im Busche ist, haben wir in der HNP bereits gestern erfahren. Und deshalb mussten wir gestern abend kurzfristig die Zeitungsplanung umschmeißen. Die Produktion der Seiten wurde gestoppt, der Ärzteprotest wanderte von der ersten Lokalseite auf die zweite, um Platz zu haben für die Nachricht von Canonicas bevorstehendem Aus. Und der Bericht über die Verbraucherzentrale und den Antrag der SPD, die Schulen auf Sicherheit zu überprüfen, musste völlig weichen. So ändert die Zeitung manchmal noch kurz bevor die Druckmaschinen anlaufen ihr Gesicht, ohne dass der Leser am nächsten Tag irgend etwas davon merkt.

    Und die HNP für morgen? Jetzt ist es nach 21 Uhr und die meisten Seiten sind umbrochen, wie wir das Anordnen der Artikel und Bilder zu einer Zeitungsseite auf dem Bildschirm nennen. Der aktuelle Canonica-Artikel erhält seinen letzten Feinschliff. Heute werden wir wohl keinen Grund haben, die Seiten noch einmal umzuschmeißen.

      Geschrieben von Karin Fuchs


    “Tod” in der Klause

    23. März 2009

    Gestern mal wieder im Englischen Wald in Dischingen gewesen. Mit meiner Frau habe ich verschiedene Stationen aufgesucht. Zufälliger, vielleicht sinnhafter Fund: In der verfallenden Klause lag ein (unvollständiges) Drehbuch – A4 Blätter zwischen einem gefalteten Pappeinband. Beim Anlesen stellt man fest: Da taucht ja sogar die Personifikation des “Todes” auf.

    Seltsam, und gerade hier!

    Übrigens kann man im Wald auch noch andere Entdeckungen machen. Unter anderem war wohl ein spezifischer Wald-Künstler aktiv.

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer


    Die Schatzsuche beginnt!

    20. März 2009

    Reichtümer, die einem urplötzlich in den Schoß fallen, träumen wir nicht alle davon? Und in Zeiten der Wirtschaftskrise um so mehr?

    “Vergessene Schätze” haben schon immer eine ganz besondere Faszination ausgeübt – und deshalb werden wir ihnen ab dem morgigen Samstag unter diesem Titel eine ganze Serie mit Rätselfragen und Gewinnspiel widmen. Zehn Folgen lang werden wir solche verborgene Kostbarkeiten in unserem Landkreis vorstellen - ja, ganz richtig: Auch hier soll noch so manches Gold und Geschmeide unter der Erde oder in alten Gemäuern schlummern. Zumindest, wenn man den alten Sagen glaubt.

    Und weil sie meist kurios und äußerst unterhaltsam sind, werden wir auch über all die Geschichten berichten, die sich um die sagenhaften Reichtümer in unserem Kreis ranken.

    Dass sich überhaupt so viele solcher Schatz-Sagen in unserer Gegend finden, davon war ich bei der Vorbereitung der Serie ziemlich erstaunt. Wie immer gibt es aber auch da einen wahren Hintergrund: Noch vor 100 Jahren kam es nämlich gar nicht so selten vor, dass zu Kriegs- und Krisenzeiten Wertgegenstände tatsächlich auf dem heimischen Acker oder im eigenen Garten vergraben wurden. Und das war immerhin weitaus sicherer als so manche Form der Geldanlage heute . . .

    Zuweilen wurde die genaue Position dieses “Schatzes” einfach vergessen oder der Eigentümer kam nicht mehr dazu, ihn nach der überstandenen Notzeit zu heben. Dann fielen Gold, Münzen oder der Familienschmuck, manchmal nur durch Zufall und erst Jahrhunderte später, in fremde Hände. Man kann sich vorstellen, dass die Geschichte des glücklichen Finders schnell die Runde machte, und wie das eben so ist: Das eine oder andere wurde dabei dazu erfunden, die Nachricht ein wenig ausgeschmückt.

    So wurden die Schatzgräber-Geschichten meist mit ein wenig Mystery aufgepeppt. Manchmal bedarf es bestimmter Rituale, um die Schätze überhaupt sichtbar zu machen und nicht selten werden sie von übernatürlichen Hütern bewacht. Mitunter verschwinden sie auch ganz einfach durch Zauberhand. Wie gewonnen so zerronnen.

    Da haben es unsere Leser doch weitaus besser. Denn wer das Schatz-Rätsel geknackt und das Lösungswort gefunden hat, für den gibt es am Ende unserer HNP-Serie einen echten Schatz zu gewinnen: eine Schatulle mit Münzen im Wert von 196,20 Euro (1962 ist das Gründungsjahr der HNP, deshalb der “krumme” Betrag).

    Ein Teilnahme-Coupon findet sich in unserer morgigen Ausgabe.

    Viel Spaß beim Lesen und Rätseln wünscht die HNP!

      Geschrieben von admin


    Gesundheitsregion

    18. März 2009

    Heidenheim gehört der Gesundheitsregion Schwaben an. Das weiß im Grunde niemand. Dabei steht man kurz vor der Endausscheidung in einem Wettbewerb der Gesundheitsregionen, in dem es um erkleckliche Summen an Fördermitteln geht. Inzwischen glaube ich auch den Grund zu wissen, warum so wenig von der Gesundheitsregion die Rede ist. Es läßt sich nicht erklären, was das ist.

    In den Unterlagen des Bundesforschungsministeriums findet sich folgende Beschreibung des Konzepts, das die Region Ulm in die Runde der letzten 20 Bewerber gebracht hat. Wer sich nur irgendeinen Reim darauf machen kann, darf sich gerne melden.

    “Das Konzept konzentriert sich populationsbasiert auf Primär- und Sekundärprävention von Stoffwechselstörungen sowie auf die Reduktion von Folgeerkrankungen und deren enormen Kosten für die Gesellschaft. Mittels der wissenschaftlichen Kompetenz in der Region wird ein “Toolbox”-Konzept auf der Basis systematischer Erhebungen, bereits laufender Interventionen, innovativer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen weiterentwickelt, zielgerichtet eingesetzt, adaptiert und fortlaufend evaluiert.”

      Geschrieben von Guenter Trittner


    Wie umgehen mit Winnenden?

    15. März 2009

    Der Amoklauf von Winnenden beschäftigt die Menschen weiterhin. Zu unfassbar ist die Tat. Bei solch schrecklichen Ereignissen stellt sich gleichzeit immer die Frage nach der Rolle der Medien. Wie sollten Fernsehen, Radio, Zeitung darüber berichten. Was wird gezeigt, wer wird interviewt und ab wann wird die Berichterstattung unseriös? Auch verschiedene Internet-Plattformen wie Twitter oder Youtube mischen mittlerweile kräftig mit, wobei hier der Grad der Seriösität recht unterschiedlich ist.

    Auch wir stellen uns die Frage nach der angemessenen Berichterstattung und sind uns nicht immer ganz einig. Eine Kollegin sagte Stunden nach dem Amoklauf nur: “Gott sei dank arbeiten wir nicht bei der Waiblinger Kreiszeitung.” Wie nah soll man an die unter Schock stehenden Menschen heran treten? Wer von uns hätte in die Gesichter der Opfer sehen mögen, wer den Nachbarn interviewen oder die Lehrer?

    Dass auch wir in der HNP in der Berichterstattung reagieren, war klar. Wir beließen es im Lokalen bei einer Umfrage an den Schulen, die am Tag danach in einer Gedenkminute den Opfern gedachten. Überregional beschäft sich die Zeitung aber natürlich weiterhin intensiv mit der Tat. Die Ulmer Redaktion der Südwestpresse kündigt eine Brennpunkt-Seite für Montag an mit den Themen “Die Schüler – wie gehen sie mit der Tat um? Erste Beerdigung am Samstag; Streit zwischen Anwalt der Familie und Ermitteln um psychotherapeutische Behandlung; Winnenden hat mit der Trauerfeier große Probleme.”

      Geschrieben von Karin Fuchs


    Weise rote Nasen

    11. März 2009

    Sie sind aus Pappe oder Gaze, aus Gummi, modernem Kunststoff (mit und ohne Doppellochung) oder Schaumstoff. Egal, ob Spielnase, Faschingsnase, Clownsnase, klassische rote Nase – für jeden Verwendungszweck weiss der Kenner um die genau dazu passende Nase.

    Inge Grein-Feil ist ein solcher Kenner, das Thema interessiert sie, theoretisch wie praktisch. Als Krankenhausarzt, mit ausführlicher Ausbildung, sorgt sie immer wieder für Linderung von Leiden – egal, ob in physischer oder psychischer Hinsicht. “Die Clownsnase erleichtert den Zugang zu jedermann”, weiß sie, “ich lann dann ohne Probleme jeden Pfarrer oder jeden Politiker umarmen oder gar küssen”. Grein-Feil spricht von “gleicher Augenhöhe” und meint: Man kommt als Clown an jeden ran. Egal, ob Kind oder Greis – jeder reagiert auf den Rotbenasten: “Dann darf ich alles”. Klar, dass Inge Grein-Feil das nicht ausnutzt, sondern helfen will. Clowns können “prima therapieren”, sagt sie und verweist auf Patch Adams: “Dazu braucht man eigentlich keine Maske”.

    Mit roter Nase dürfe man alles – “aber natürlich hält jeder Clown eine Grenze ein”. Abstand werde respektiert; und im Regelfall agiere man eher leise. Freilich kann er sich auch mal ärgern – oder traurig sein. Was dem Gegenüber eben in seiner spezifischen Situation am besten hilft”.

    Und Inge Grein-Feil berichtet von Erfahrungen als Krankenhaus-Clown und als Spielleiterin bei ihren “Freunden”: Wenn die behinderte Evi ihre Nase aufgesetzt habe, sei sie 100 Prozent Paula – und als Evi nicht mehr ansprechbar: “Menschen mit Behinderung finden viel leichter in solche Rollen”. Sie mache das schon über zehn Jahre und sei auch lange schon Mitglied bei “Humour Care” in München. Und sie verweist auf einen Auftritt in den Schloss Arkaden am 5. Mai, dem Tag der Behinderten.

    Warum sie das alles im Konferenzzimmer der HNP erzählte? Vor einigen Wochen kam sie mit mir ins Gespräch; und ich erzählte ihr von meiner roten Nase, die ich in Berlin beim Cirque du Soleil gekauft habe und die längst im pädagogschen Fundus meiner Frau untergetaucht ist. Grein-Feil versprach daraufhin, mit einer Kollektion roter Nasen mal in die Redaktion zu kommen. Was heute morgen geschah. Und sie hatte einiges zu berichten von der “Philosophie eines Clowns”.

    Und sie empfahl v.a. die rote Kunststoffnase mit zwei Schnauflöchern und Gummiband. Und eine kleine rote Nase fürs Auto: “Das wirkt auch im Verkehr hochgradig entspannend”.

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer


    Pffff!

    10. März 2009

    Nein, die Luft ist noch nicht ganz raus nach der Dauerpräsenz auf der Kontakta. Und trotz guten Besuchs des HNP-Stands, der gleich bei einer Hallen-Eingangstür platziert war, kamen wohl auch nicht alle 42.000 Besucher der Kontakta bei uns vorbei. Aber eine ganze Menge war’s schon. Und das war ja auch so gewollt!

    Viele Kontakte also bei der Kontakta; und man kam ins Gespräch mit den unterschiedlichsten Lesern mit den allerunterschiedlichsten Interessen. Und mit den unterschiedlichsten Arten und Graden der Information. Nun sind ja gerade wir bei der HNP in der Redaktion ohne Voranmeldung erreichbar, fern- wie nahmündlich. Aber unmittelbarer Kontakt mit Augenschein ist noch einmal etwas anderes; und bei der Kontakta kriegt man ein gutes Gefühl, wie Leser “ticken”. Man glaubt das theoretisch zu wissen – es aber praktisch zu erleben, ist noch einmal etwas anderes.

    Jetzt misst sich Erfolg der Kontakta-Präsenz bei uns nicht primär in der Zahl der “Abschlüsse”, sprich Neubestellungen. Aber da ging schon auch was.

    Man ist geneigt, Marco Maria Canonica nach der Berichterstattung in beiden Zeitungen am Freitag und am Samstag für das Thema des Wochen-Endes zu halten. Glücklicher Zufall, dass seine Karikatur draußen ja am Stand aushing. Aber im Gespräch stellt man fest: Viele kennen weder ihn noch die Opernfestspiele. Also: Alles ist relativ. Und natürlich machen wir unsere HNP auch für solche Leser jeden Tag möglichst attraktiv.

    Noch’n paar Erlebnisse: Meinen neuen Freunden von der Lebenshilfe (ich nenne die fünf Mitglieder der Foto-Gruppe jetzt einfach mal so) hatten offensichtlich einen wunderschönen Tag auf der Kontakta, vermittelt durch die HNP. Beeindruckend nicht zuletzt: Ein kurzer Film über Behinderte in Zimabwe am Stand der Mission von St. Maria Heidenheim. Viele neue Kontakte geknüpft und ältere wieder aufgefrischt. Eine ausgesprochen nette Pressesprecherin aus Bonn kennengelernt (Lady in red) – und ihr erklärt, was Heidenheim alles zu bieten hat; “s’Kärtle” nahm sie mit Freude entgegen. Täglich gute Kontakte gab es zu Standbesetzungen bei Kreis oder AOK, bei den Bäckern oder bei SPD und CDU; beide Bundestags-Kandidaten kamen mehrfach zu Besuch. Oder bei Polizei und mit den engagierten Katholiken in der Südafrika-Halle.

    Zwischendurch mal eine Diskussion moderiert über das Thema Depression. Oder eine interessante “Außendienstlerin” kennengelernt, die ein teures elektrisches Gerät verkauft – und einige Einblicke erhalten in einen verdammt harten Job!

    Fazit: Es ist nicht unanstrengend, dort draußen zu stehen; aber es hat sich wieder einmal gelohnt. Ich habe viel erfahren über praktisches Leseverhalten, über Interessen, Vorlieben und Abneigungen. So eine Messe sorgt für “Erdung” und “Bodenhaftung” – einer Redaktion kann beides nur nutzen. Anstrengend? Ja, sehr. Trotzdem hat es sich gelohnt.

    Freilich wurde der letzte Tag noch mächtig überschattet vom Tod meiner Mutter. Aber Arbeit kann ja auch trösten. Und gewisslich getröstet hat mich die Handmassage einer ebenso netten wie aufmerksamen Mitarbeiterin des DRK. Danke!

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer


    Ypsilanti mit Zetkin-Zündstoff

    9. März 2009

    Dass die Heidenheimer IG-Metall-Frauen ausgerechnet Andrea Ypsilanti mit dem Frauenpreis auszeichnen, hat für ganz schön viel Zündstoff gesorgt. Sowohl die Kommunistin Zetkin als auch die hessische SPD-Politikerin sind umstritten. Eine Aalener SPD-Abgeordnete hat gleich mal gewettert, zu dieser Schnepfe nicht zu kommen -obwohl sie noch gar nicht eingeladen war und auch nicht eingeladen wurde.

    Im ersten Moment hat es mir zugegebener Maßen auch die Sprache verschlagen, als ich den Namen der Preisträgerin erfuhr. Im zweiten Moment jedoch habe ich spontan zugesagt, den Abend der Preisverleihung zu moderieren. Warum? Weil ich es mutig von den IG-Metall-Frauen finde, das Fähnchen nicht in den Wind zu hängen und wie alle auf Ypsilanti zu schimpfen. Damit haben sie verblüfft. Ich bin gespannt auf Dienstag Abend, auf die Gespräche und auf die Reaktionen.

    Eines haben die IG-Metall-Frauen jedenfalls geschafft, nämlich Aufmerksamkeit zu erregen und Diskussionen anzustoßen. Denn davon lebt unsere politische Kultur und nicht zuletzt auch die Demokratie.

      Geschrieben von Karin Fuchs


    Dunkle Vorgänge im Dunkeln

    4. März 2009

    Wer einen Hund hat erlebt anderes als andere ohne Hund. Und dies nicht nur mit dem Hund. Sondern weil man mit dem Hund zu Tageszeiten und an Orten unterwegs ist, die man ohne Hund nicht aufsucht. Ich bekenne, ich habe da einen Hang zum Dunkeln. Auch wenn unser Tier nicht besonders respekteinflössend ausschaut, man traut sich mit der Leine in der Hand mehr zu. Weil ich in der Weststadt wohne, gehe ich auch gern in Richtung Waldfreibad. Trotz Flutlicht des Jahnplatzes ist das um 21 Uhr derzeit noch eine absolut nachte Stelle. Der Instinkt sagt einem, dass Autofahrer, die hier auf den baumüberstandenen Parkplätzen ihre Fahrzeuge abstellen, zumindest Dinge vorhaben, die das Licht der Öffentlichkeit scheuen. Zumal relativ häufig geparkt wird, doch so gut wie nie jemand das Auto verlässt. Noch obskurer war freilich am Montag dieser Woche ein Autofahrer, der sein Fahrzeug nicht unter die Bäume rangiert hat, sondern die Heidefläche zur rechten Hand befahren hat. Einem Traktor gleich hat sich der 3er BMW auf der durch die Nässe völlig aufgeweichten Wiese nach oben gequält. Als der Fahrer bemerkte, dass ich mit Hund ebenfalls auf der Wiese stand, hat er sofort sein Licht ausgeschaltet, damit das Kennzeichen nicht mehr abzulesen war. Oben am Waldsaum hat der Unbekannte dann sein Fahrzeug abgestellt – mit Blickrichtung talwärts einem Raubritter gleich. Die Fahrzeugtür wurde nicht geöffnet. Ich habe darauf verzichtet, an die Scheibe zu klopfen und nach dem Sinn dieses Tuns zu fragen.

      Geschrieben von Guenter Trittner


    Fünf Tage Grüß-Gott-Onkel?

    3. März 2009

    Heute ist letzter Tag “Innendienst”, also eigentlich business as usual – Zeitungsmachen halt. Die Kulturseite für morgen fertigmachen, eine Ausstellung zum Thema “Frauen” ankündigen, ein Redaktionsgespräch mit verschiedenen Bildungseinrichtungen zum Thema “Männer” führen. Was halt so ansteht, man ist schließlich offen für alles.

    Und wenn’s ein bisschen stressig ist – egal. Denn erstens gehört auch das dazu. Und zweitens darf ich ja ab morgen zur Kontakta: Fünf Tage (exklusive Mittwoch vormittag) Dauer-Schwätzle – eigentlich paradiesisch. Und ich werde dafür auch noch bezahlt!

    Musical-Song als Ständchen für "al" bei der letzten Kontakta.

    Nun bin ich, seit ich Redaktionsleiter bin, bei jeder Kontakta dauerpräsent. Die HNP will eine Redaktion zum Anfassen sein; und da ist es schließlich nur konsequent, wenn der “Chef” bei einer solchen Publikumsmesse auch zu greifen ist. Interessante Gespräche haben sich dabei schon ergeben, Kontakte (heißt ja: Kontakta!), Themen konnten entwickelt werden etc. etc. Und vor allem: Jeder hat sofort einen Ansprechpartner, bei dem er Anregungen, Lob und natürlich auch Kritik loswerden kann. Dafür bin dann ich da, das nehme ich mit Interesse entgegen. Man kann viel lernen dabei; vieles kommt dann auch der täglichen Arbeit an der HNP zugute.

    Freilich: Ein harmloses Zuckerschlecken ist das nicht. Das hat seinen eigenen Stress. Ich kann nicht genau erklären, was das ist. Aber noch nach jeder Dauer-Kontakta bin ich ziemlich fertig. Das wird auch diesmal nicht anders sein. Und so bin ich nach dem Sonntag denn auch wieder reif für den “Innendienst”. Termine sind längst abgemacht.

    Trotzdem Einladung an alle Blogger und alle HNP-Leser und überhaupt an alle Interessierte: Besuchen Sie den Stand der HNP. Und wenn Sie wollen, nehmen Sie gerne Kontakt auf mit mir. Ich bin ja (eigentlich) immer da und für alles. Auch ein “Freundlicher Erpel” darf gerne mal vorbei schauen.

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer