• Home
  • Über uns
  • Hilfe zum Blog
  • Impressum
  •  

    Virtuelle Fütterung?

    29. Januar 2009

    War eben auf der Fahrt zur 6c der Heidenheimer Westschule, die sich fürs Zeitungsmachen interessiert und mal einen Zeitungsmacher im Klassenzimmer mit einigen Fragen löchern wollte. Lehrer Brandmaier hatte einfach mal angerufen – und in der Folge ließ sich das schnell und unbürokratisch realisieren.

    In solchen Fällen kitzelt mich ein “pädagogischer Furor” – immerhin habe ich mal das Staatsexamen gemacht und wollte selber Lehrer werden.

    Auf der Fahrt fuhr ich hinter einem Ducato her. Der gehört einer Amstetter Firma mit offensichtlich vier Geschäftsfeldern: Kältetechnik + Kühlzellen, gut, da kann ich mir etwas vorstellen. Dritter Breich: Melktechnik – nun ja, auch das erschließt sich einem landwirtschaftlichen Laien noch einigermaßen.

    Aber der vierte Begriff hat mich dann besonders gereizt: “Computer-Fütterung”. Hä?

    Ich spar mir jetzt alle Witzeleien mit Kartoffel-Chips oder ähnlichem: Wer kann mich aufklären?

    Als Belohnung gibt’s ein Päckchen Gummibärchen.

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer


    Letzte Ruhe unterm Baum

    25. Januar 2009

    Das Thema Bestattung bewegt die Gemüter, weil es einerseits mit Emotionen, andererseits auch mit religiösen Vorstellungen verbunden ist. Im gleichen Maße, wie sich die Menschen von den großen Kirchen abwenden, nimmt der Wunsch nach alternativen Bestattungsformen zu, die mit einem traditionellen christlichen Begräbnis nicht mehr viel zu tun haben. Die letzte Ruhestätte unter einem Baum auf einem Hügel zu finden stellt sich mancher wohl so ähnlich vor wie im Film “Jenseits von Afrika”, in dem die Farmerin Karin ihren Geliebten in der Kenianischen Wildnis begräbt. In Deutschland ist es nicht möglich, sich seinen Lieblingsplatz für die Bestattung auszusuchen, denn es gibt einen Friedhofszwang. In Heidenheim soll es ab 2010 möglich werden, sich in einem speziell ausgewiesenen naturbelassenen Teil des Waldfriedhofs unter einem Baum bestatten zu lassen.

    Was halten Sie, liebe Blog-Leser, von neuen Bestattungsformen?

      Geschrieben von Silja Kummer


    Anwendungscluster

    23. Januar 2009

    Ein bewährtes Mittel Sprache zu einem Rätsel zu machen, ist die Kobination deutscher und fremdsprachiger Begriffe. Mit dem Kompositum Anwendungscluster hat jüngst die IHK Ostwürttemberg einen Beitrag dazu geleistet, weitgehend unverstanden zu bleiben. Dabei möchte man doch gerade in Krisenzeiten wie diesen wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Und bei diesem Anwendungscluster geht es ja um nicht wenig, wie die IHK behauptet. Dadurch soll der Forschungsstand in der Nanotechnolgie schneller zu den Unternehmen kommen und zur Herstellung von Produkten genutzt werden. Bleibt zu hoffen, dass diejenigen die gemeint sind, wissen, wozu sie aufgefordert sind. Der Rest darf gerne ins Englisch-Lexikon schauen, was aber nicht wirklich weiterhilft.

      Geschrieben von Guenter Trittner


    Schneeräum-Führerschein

    22. Januar 2009

    Der Winter dauert noch lange. Ebenso lang damit auch das Ärgernis Räumdienst. Entweder er kommt zu spät oder gar nicht, das weiß man ja. Vom permanenten Geschimpfe der Bürger ermüdet, wollen die Städte und Gemeinden jetzt reagieren und bieten den Fortbildungskurs “Schneeräum-Führerschein” in einer überdachten Halle an (Foto). Die dort abgenommene Prüfung ist allerdings nicht ohne: 800 Quadratmeter gilt es mit dem Bagger innerhalb von 10 Minuten schneefrei zu schippen, ohne dass Matschreste zurückbleiben. Die Fläche ist anschließend ausreichend und unter ökologischen Gesichtspunkten zu salzen und zu pfeffern. Ist dies gelungen, folgt eine theoretische Prüfung mit umfänglichem Fragekatalog. Frage Eins zum Beispiel lautet: Was tun Sie, wenn Ihnen ein wutentbrannter Bürger mit den Worten gegenüber tritt “Jetz isch scho bald siebene und no immer nix gräumt!” Sagen sie a) “Zisch ab, du Depp!”, b) “Hier ist die Handynummer des Oberbürgermeisters”, oder c) “Die städtischen Betriebe sind untröstlich, wünschen aber Ihnen und Ihrer Familie nachträglich alles Gute fürs neue Jahr.”

    Wer sich für diesen Fortbildungskurs interessiert, wende sich bitte an Sachbearbeiter B. Lödsinn, Telefon 08/15. Achtung: Ab April werden keine Anmeldungen mehr entgegen genommen!

      Geschrieben von Dieter Reichl


    Ziemlich genagelt

    22. Januar 2009

    Die üblichen Fahrradkataloge führen das gar nicht: Radreifen mit Spikes. Gesternabend hat Wolfgang Heinecker, Sprecher der Heidenheimer Stadtverwaltung, im Dritten demonstriert, dass man mit Spikesreifen das ganze Jahr radfahren kann – sicher auch bei Eis und Schnee. Und wir leben hierauf der Ostalb ja mittlerweile schon fast acht Wochen im Quasi-Dauerfrost.

    Wer laufen will, tut gut daran, Spikes für den Laufschuh zu besitzen. Und wer gerne radelt, auch durch den tiefen Tann: Spikes geben da ein ganz neues Fahr-, ja fast schon Lebensgefühl. Solche Wirkung traut man den 2 x 240 Nägelchen eigentlich gar nicht zu.

    Ich weiss, ich ernte da weder Mitgefühl noch Bewunderung: Mit dem Mountainbike kurve ich gerne auch bei Schnee durchs Gelände. Und auch vor zweieinhalb Wochen habe ich das, mit meinem Freund Karlfried, lange und mit großem Spaß getan. Doch nach einer trockenen Schussfahrt kam eine cm-dicke Eisplatte, die ich nicht rechtzeitig genug erkannt habe. Ich bin, horribile dictu, auf die Rippe geschmiert, habe sie aber wohl nicht gebrochen. Nach einigen Tagen elendiglichen Humpelns war ich beim Arzt; gestern war immerhin mein erster “Humpellauf” möglich.

    Nach dem Sturz habe ich mit Karlfried MTB-Spikes montiert – und bin, trotz Prellung, mit besten Gefühlen immer wieder im Gelände unterwegs. Mein Begleiter tänzelt regelrecht übers Eis! Zu Recht sprach Heinecker auf S3 von “unglaublicher Sicherheit”! Übrigens nutzt “Rocki” vom Werkgymnasium das auch.

    Obiges Bild machten übrigens zwei nette Läuferinnen aus Hohenmemmingen, mit denen uns zur sonntäglichen Mittagessenszeit der Wald zwischen Giengen und Staufen gehörte.

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer


    Heidenheim wrackt ab

    21. Januar 2009

    Laut Autoverschrotter und Autohändler scheint die Abwrackprämie tatsächlich zu greifen. Einige Autofahrer streichen schon jetzt, wenige Tage nach der politischen Entscheidung, für ihr altes Vekikel die 2500 Euro Staatsknete ein und kaufen sich ein neues Auto.

    Ich bin keine leidenschaftliche Autofahrerin, sondern verlange von meinem Auto lediglich, dass es mich sicher von A nach B bringt, im Winter ausreichend heizt, mir nicht unterm Hintern wegrostet und nicht allzu viel Sprit schluckt. Trotzdem habe ich mal in den Kfz-Schein geschaut. Nur spaßeshalber, ob ich auch in den Genuss der Prämie kommen könnte. Tag der Erstzulassung: 22.05.2000 – leider um wenige Tag zu jung.

    Aber selbst wenn: allein wegen der Prämie hätte ich mein Auto nicht verschrottet. Und Sie, liebe Blog-Leser? Wracken Sie mit ab oder was halten Sie von der Prämie?

      Geschrieben von Karin Fuchs


    Historischer Machtwechel in den USA

    20. Januar 2009

    Heute soll es also sein. Die Welt schaut gespannt nach Washington, wo heute Abend in diesen Minuten Barack Obama als 44. US-Präsident vereidigt wird. Nun erwarten Amerika und die Welt von dem Kandidaten, dass er sein Programm umsetzt: Klimawandel, internationale Zusammenarbeit, Rettung des Finanzsystems. Hoffen wir, das er es auch schafft, denn einfach wird das sicherlich nicht.

    Sind Sie, liebe Blogger froh, dass die Bush-Ära vorbei ist?

      Geschrieben von admin


    Landrat-Vize

    20. Januar 2009

    Mitunter fühlt ein Journalist nicht anders wie ein Kind vor Weihnachten. Man will wissen, was in den Päckchen drin ist. Die Position des Landrat-Vize war nun solch ein Paket, das einem Kreisverwaltung und Innenministerium lange genug vor die Nase gehalten haben. Am Donnerstag hätten Minister Rech und Landrat Mader es offiziell auswickeln und den Namen des künftigen Ersten Landesbeamten bekanntgeben wollen. Noch gestern früh am Morgen hatte sich Landrat Mader nochmals mit dem Innenministerium auf diese Frist des Stillschweigens verständigt. Nach der Lektüre der HNP war dann ein weiteres Gespräch mit Stuttgart erforderlich geworden. Zugegeben, Kommissar Zufall hatte der Redaktion geholfen dem geheimnisvollen Unbekannten auf die Spur zu kommen. Aber es freut einen doch, wenn man als Lokaljournalist die mächtige Phalanz von Politik und Bürokratie austricksen kann. Das ist dann auch irgendwie wie Weihnachten.

      Geschrieben von Guenter Trittner


    Helm-Pflicht

    17. Januar 2009

    Allenorts wird vom Althaus-Effekt berichtet: Seit dem Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten scheinen sich Skifahrer über ihre eigene Sicherheit Gedanken zu machen und investieren in einen Skihelm. In den Geschäften geht der Kopfschutz weg wie warme Semmeln.

    Auch ich habe versucht, einen Helm zu ergattern. Doch in meiner Größe war alles in Frage kommende ausverkauft. Schon vor einem Jahr wollte ich einen Helm kaufen, konnte mich mit der Kopfbedeckung aber nicht so recht anfreunden. Und auch im Dezember probierte ich einmal mehr die Helmpalette in einem Fachgeschäft durch, ohne mich jedoch zu einem Kauf zu entschließen. Auf der Piste gehöre ich mittlerweile zu den Fossilien, die noch immer Mütze und Skibrille tragen statt trendigem Helm. Doch bei nächster Gelegenheit werde auch ich mir einen Helm zulegen – ganz ohne Pflicht und Gesetz, ganz freiwillig.

    Was halten Sie, liebe Blog-Leser von einer Helm-Pflicht?

      Geschrieben von Karin Fuchs


    Kalt erwischt

    13. Januar 2009

    In Ellwangen hat’s mich heute glatt kalt erwischt. Nicht die Kälte machte mir zu schaffen, sondern der Kalte Markt, an den ich nun wirklich nicht gedacht hatte. Als Heidenheimer Redakteurin lässt mich dieser Kalte Markt trotz seiner 1000-jährigen Tradition nämlich ziemlich kalt. Ich wundere mich nur immer, wie Rösser und Reiter immer am Montag nach Heilig Dreikönig jährlich zigtausend Menschen hinter dem Ofen vorlocken können, und das bei Wind und Wetter. Weder interessiere ich mich für Pferde, noch habe ich beruflich oder privat etwas mit dieser Veranstaltung zu tun.

    Beruflich zu tun hatte ich allerdings am Landgericht Ellwangen. Erst als ich auf dem Schießwasen meinen gewohnten Parkplatz ansteuern wollte, (umsonst parken so lange man will in unmittelbarer Stadtnähe – einen solchen Parkplatz soll mir in Heidenheim mal jemand zeigen) fiel es mir siedend heiß ein: Hier geht heute nichts, es ist ja kalter Markt und der Schießwasen deshalb durch Messestände blockiert. Einen Parkplatz habe ich doch noch bekommen: Direkt vor dem Gericht, das ich somit mitten im Kalten Markt warmen Fußes erreichen konnte.

    Was im Gericht passierte, ließ mir hingegen die Gänsehaut den Rücken hinunter laufen. Darüber lesen Sie morgen, 14. Januar, in der HNP.

      Geschrieben von Karin Fuchs