In kindlicher Erwartung
30. November 2008
Gesehen bei der Weihnachtsaktion Schneeflocke am Samstag in den Schloss Arkaden.
Mehr zur Aktion lesen Sie in der HNP vom 1. Dezember.
Gesehen bei der Weihnachtsaktion Schneeflocke am Samstag in den Schloss Arkaden.
Mehr zur Aktion lesen Sie in der HNP vom 1. Dezember.
Lange habe ich darüber nachgedacht: Wie passt ein Leichtathletik-Stadion in den HSB-Sportpark? Ich denke, ich habe die Lösung gefunden. Heidenheim baut das erste Meilen-Stadion. Wie das funktioniert? Ganz einfach: 1 Kilometer entspricht 0,621388 US-amerikanische Meilen. Um also einen 1-Meilen-Lauf mit zweieinhalb Stadion-Runden zu veranstalten (entsprechend einem 1000 Meter-Lauf), muss die Rundbahn gar nicht so groß sein. Ein Meilen-Stadion würde also locker auch auf den Jahnplatz passen, selbst mit acht Bahnen sowie Tribüne auf Höhe der Zielgeraden. Das Beste zum Schluss: Heidenheim hätte mit einem Meilenstadion ein Alleinstellungsmerkmal: Nur hier könnte ein Weltrekord nach dem anderen gebrochen werden. Welch ein Meilenstein in der Sportentwicklung. Das hätte Leuchtturm-Wirkung für Heidenheim und die gesamte Region.
Doch Spaß beiseite: Das Albstadion soll künftig ganz in der Hand des Fußballs sein, die Leichtathleten sollen am HSB-Sportpark ein eigenes Stadion erhalten. Das ist der momentane Diskussionsstand. Wie die Planung genau aussehen wird, ist allerdings noch offen und soll gemeinsam mit den Betroffenen erarbeitet werden. Momentan sei man noch ganz am Anfang. So heißt es aus dem Rathaus – und das will ich so mal glauben.
(Mehr dazu lesen Sie heute, 27.11., in der HNP.)
Der investigative Journalismus in Heidenheim trägt ein neues Gewand: Die hippe HNP-Jacke wird künftig die Garderobe der Redaktionsmitglieder bereichern.
Selbstverständlich in der HNP-Hausfarbe Cyan gehalten, wasserdicht, windschnittig und atmungsaktiv, mit flottem Schnitt und dem kühl-autoritären Charme einer Security-Personal-Uniformjacke, ist das Textil so modisch wie praktisch – und strahlt dabei jene Dynamik aus, die man von der HNP ja gewohnt ist.
Das findet auch Redaktionsleiter Manfred Allenhöfer (im Bild mit “Bild”), der die Jacke bereits getestet hat, die dann bei verschiedenen Außenterminen zum Einsatz kommen soll: Nicht unbedingt bei Gemeinderatssitzungen oder Opernfestspiel-Empfängen, aber bei Straßenumfragen und für unsere Fotografen und wo immer es wichtig ist, als HNPler identifiziert zu werden.
Denn eins ist sicher, egal ob in Blau oder nicht: Die HNP ist auch weiterhin darum bemüht, nicht das Deckmäntelchen des Schweigens über brisante Themen zu legen und journalistisch eine gute Figur zu machen!
Übrigens: Zur neuen Kollektion der Redaktion wird bald auch ein HNP-T-Shirt gehören – wir sehen uns dann bei der nächsten Modenschau im Blog!
Das erste winterliche Wochenende steht vor der Tür. Vielleicht ein Anlass, das eine oder andere zu lesen, womöglich sogar den HNPblog. Hier Teil IV der Blöd- und Weisheiten:
Kritiker sind Menschen, die nicht an Wunder glauben, aber ständig welche verlangen.
Es gibt zwei Perioden, in denen ein Mann seine Frau nicht versteht: vor der Hochzeit und nach der Hochzeit.
Selig sind die, die schweigen, auch wenn sie nichts zu sagen haben.
Manchmal hat man das Gefühl, der Mann, der dir auf die Schulter klopft, sucht nur die Stelle, wo das Messer am besten eindringt.
Es gibt in Deutschland eine Reihe von Hotels, die ein ausgezeichnetes Sechs-Euro-Frühstück servieren und es mit 16 Euro berechnen.
Was für eine Überraschung! Unsere frühere Volontärin Manuela Wolf kam heute zu einem spontanen Besuch in die HNP-Redaktion vorbei – aber nicht alleine: Denn “mw”, so ihr Kürzel, unter dem sie sicherlich so mancher HNP-Leser noch kennen wird, ist Mama geworden!
Der kleine Marc (auf dem Bild zu sehen mit Manu und Papa Michael) hat am 30. Oktober mit beachtlichen 54 Zentimetern und 3410 Gramm das Licht der Welt erblickt. Und ist ein ganz Lieber, der sich auch von neugierigen Redakteuren nicht aus der Ruhe bringen lässt. “Und der ruhige Eindruck täuscht auch nicht, er ist einfach so”, versichert die junge Mutter, die ihr Volontariat bei der HNP vor vier Jahren beendet hat und mittlerweile als Redakteurin bei der ”Bild” in Nürnberg arbeitet.
Es ist doch immer wieder schön, wenn frühere Mitarbeiter den Kontakt zur Redaktion halten und ab und an vorbeischauen! Der jungen Familie wünscht die HNP von Herzen alles Gute – und dass der Kleine so cool und gelassen bleibt!
Am Samstag nach Nikolaus und damit nach dem Nikolauslauf Schnaitheim läuft die nächste Aktion “Heidenheim läuft 21″ wieder an. Der Schnaitheimer Läufer und Lauftrainer ist wieder bereit, eine Gruppe von Null auf 21 zu bringen – Halbmarathondistanz antrainiert binnen eines halben Jahres.
Eine Gruppe soll beispielhaft zeigen, dass das möglich ist; und die wurde jetzt im Vereinsheim der TSG Schnaitheim ausgewählt. “Gecastet”, wie manche sagen. Und es waren die unterschiedlichsten Menschen, die da bekundeten, unbedingt dabei sein zu wollen. “Bitte geben Sie mir eine Chance – es ist mir sehr wichtig”, schrieb eine Bewerberin. Männer von 60 bis 120 Kilo erläuterten ihre Motivation, Frauen des unterschiedlichsten Alters – und neun erhalten jetzt die Chance, Mitglied der geführten Gruppe zu werden. Dreimal die Woche müssen sie trainieren, dazu haben sie sich verpflichtet.
Die Gruppe trifft sich das erste Mal am Donnerstag vor Nikolaus bei Nubuk Sport; die Läufer werden einheitlich eingekleidet; die Kreissparkasse finanziert das. Die HNP wird dabei sein und ein großes Bild machen und die Namen dann zum Nikolauslauf veröffentlichen.
Man wird den einen oder anderen womöglich kennen.
Was hat Dubai mit Heidenheim zu tun? Eigentlich nichs – wäre da nicht Achim Bullinger, früherer hiesiger Geschäftsmann, der über eine Falschgeld-Affäre gestolpert ist. Er lebt und arbeitet seit Jahren in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Deshalb dringen immer wieder Nachrichten aus Dubai nach Heidenheim.
Die neueste handelt von “The Palm Jumeirah” – die große künstliche Insel in Form einer Palme vor der Küste Dubais, die nach sieben Jahren Bauzeit in der Nacht zu Freitag (21. November) eröffnet wird.
Bei einem Gespräch mit Freie-Wähler-Fraktionschef Uli Grath in anderer Sache kamen wir irgendwie darauf zu sprechen. Grath sah im Fernsehen einen Beitrag über die Eröffnung der Kunstinsel. Dabei wurde erwähnt, dass Boris Becker, einer von 2000 geladenen Gästen, auf seine Ex-Verlobte Sandy Meyer-Wölden treffen könnte. Becker sei schon am Montag angereist, allerdings wisse man nicht in wessen Begleitung. Uli Grath griff zum Telefon und rief Achim Bullinger an. “Du, im Fernsehen haben Sie gerade darüber berichtet, dass Boris Becker zur Eröffnung kommt, aber sie wissen nicht, mit wem.” “Das kann ich Dir sagen, denn mit dem sitze ich gerade beim Essen.”, soll Bullinger geantwortet haben. Natürlich hat er verraten, war dabei saß. Wer jetzt also auch neugierig ist, wer da am Tisch saß, weiß ja, bei wem er nachfragen muss. (Laut HNP vom 19.11. heißt Beckers aktuelle Freundin übrigens Lilly Kerssenberg.)
Nur noch 11 Tage, dann geht das erste Türchen am Adventskalender auf. Ich habe mir überlegt, dieses Jahr zum ersten Mal einen Adventskalender zu basteln. Und das ist, glaube ich, gar nicht so einfach. Der Vorteil dabei ist es, dass man seine eigenen Ideen verwirklichen kann und nicht auf irgendwelche Vorgaben gebunden ist.
Das Bild zeigt meinen Adventskalender von früher, der mir 24 Tage des Wartens und der Vorfreude mit kleinen Geschenken und Überraschungen verkürzt hat. Pssst: Klar habe ich schon im Vorraus gewusst, was am 24. heraus kommt.. bin ja schließlich auch etwas naseweis:-)
Haben Sie Tipps, Tricks originelle oder verrückte Bastelvorschläge? Erzählen Sie mir gerne Ihre Kalenderideen. Bin froh um jede Hilfe:-)
Denn, gibt es etwas schöneres, als selbst gebastelte Weihnachtsgeschenke?
Lesen aber keine HNP? Kein Problem. Zum Kennenlernen bieten wir Ihnen während des HNP-Adventskalenders ein Sonderabo an, bei dem Sie die HNP vier Wochen lang vom 27.11 bis zum 24.12 zum halben Preis lesen können. Denn nur mit den Original-Puzzleteilen aus der HNP können Sie beim Gewinnspiel mitmachen. Hier gehts zum Sonderabo.
Was Sie gewinnen können, habe ich ja schon hier im Blog verraten, einen Asus Eee PC 1000 H.
Heute wurden die Ergebnisse der Pisa-Studie bekannt gegeben. Bei einer der vorigen Studien war auch das Schillergymnasium mit beteiligt. Also fragte ich beim Schulleiter Habmann nach, ob die Schüler auch diesmal getestet wurden und wie er das Abschneiden Baden-Württembergs einschätzt.
Um mich auf das Interview vorzubereiten, googelte ich mich vorab durchs Netz und stieß dabei auf interessante Diskussionen für und wider der Pisa-Studie. Interessant fand ich auch einen kritischen Wikipedia-Beitrag (ungesperrt von Linke-Bundestagsabgeordneten Lutz Heilmann).
Das Ergebnis und den Ländervergleich der drei Pisa-Studien hatte die Tagesschau übersichtlich dargestellt.
Was mich persönlich am meisten beschäftigt, ist die Feststellung der Pisa-Autoren, dass es in Deutschland nach wie vor einen erheblichen Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der Chance von Jugendlichen, ein Gymnasium zu besuchen, gibt.
Was halten Sie, liebe Blog-Leser, vom Ergebnis der Pisa Studie und dem Abschneiden Baden-Württembergs. Finden Sie, dass Ihre Kinder in der Schule gut auf die Zukunft vorbereitet werden?
Das Internview mit Jürgen Habmann lesen Sie in der HNP vom 19.11.