30. Oktober 2008
Die Nachricht hat uns schon ein bisschen berührt: Circus Barum hat den Laden dicht gemacht. Ungezählte Male hat das Unternehmen in Heidenheim gastiert (einmal sogar auch in Giengen) und wir denken wehmütig zurück, an den Fuchs, der die Gans im Kinderwagen spazieren führte oder an das tonnenschwere Nashorn Tsavo, das längst im Ruhestand ist. Ganz ehrlich: So etwas entzückt mich mehr als das, was uns die Glotze heutzutage an Unterhaltung bietet. Sogenannte Comedians vom Schlage eines Atze Schröder oder Ingo Appelt, die ihre Witze auf Kosten anderer Leute reißen, oder einen Ditä Bohlen, der uns jahrelang mit demselben Rhythmus nervte und jetzt singende Teenies veralbert, bleiben uns leider auch in Zukunft nicht erspart. Es hören halt immer die Falschen auf. Dabei hatten wir kurzem erst das Comeback von Howie Carpendale zu verkraften…
2 Kommentare |
Aus der Redaktion |
Permalink

Geschrieben von Thomas Grueninger
30. Oktober 2008
Das Bundesverdienstkreuz schmückt Hälse, Brüste, Knopflöcher. Und andere.
Beim Radfahren kommt der Rückenwind meist von vorn.
Kein Protestant hat in katholischen Kirchen mehr Erfolg als Johann Sebastian Bach.
Heutzutage Klassiker inszenieren heißt in vielen Fällen, Schlösser auf sozialen Wohnungsbau umfunktionieren.
Das Pendant zur Frau als Sexualobjekt ist der Mann als Bezahlsubjekt.
1 Kommentar |
Blödsinn |
Permalink

Geschrieben von Richard Wachter
28. Oktober 2008
Wenn Sie schon immer gerne Läufer wären, es aber nie weiter als zum Wunsch-Jogger geschafft haben, dann kann ich Ihnen heute einen wirklich guten Tipp geben: Bewerben Sie sich bei der neuen Runde von “Heidenheim läuft 21″. Ich war bei der ersten Gruppe dabei und bereue es nicht. Seitdem laufe ich jedes Jahr einen Halbmarathon. Dabei war ich anfangs gar nicht so begeistert, dass ich mich an einem lauen Sommerabend aus einer Laune heraus überreden ließ, bei der Halbmarathon-Gruppe mitzumachen. Keinen Kilometer weit hätte ich zu diesem Zeitpunkt am Stück laufen mögen.
Aber es wurde anders. Am Tag meines ersten Halbmarathons beim Stadtlauf 2004 schrieb ich in der HNP:
“Wer es nicht selbst erlebt hat, kann es nicht nachfühlen: Es tut so gut, endlich das Ziel zu sehen. Die letzten Meter noch mal alles geben und dann: GESCHAFFT. HURRA! Trotz Schmerzen ist das Glücksgefühl und die Euphorie groß. Mein Mann schließt mich in die Arme, meine Tochter sieht mich erstaunt an, mein Bruder drückt mich. Lauter Bekannte kommen mir entgegen und freuen sich mit mir, den ersten Halbmarathon meines Lebens geschafft zu haben.
Vor einer Viertelstunde hätte ich keinen Cent mehr auf mich gewettet, dass ich die letzten Kilometer durchhalte. Dabei fing zwei Stunden vorher alles so prima an: Die Masse von Läufern am Start, die ersten joggenden Schritte durch die anfeuernde Menschenmenge: Kurz läuft mir Gänsehaut den Rücken hinunter. So etwas habe ich noch nie erlebt.”
Mittlerweile hat das Lauf-Fieber auch unseren Redaktionsleiter Manfred Allenhöfer erwischt. Noch mehr als mich, würde ich mal behaupten. Auch er hat seine ersten Jogging-Schritte in der von Jürgen Käder angeleiteten Gruppe HDH läuft 21 getan.
Wer sich jetzt anmelden möchte, der findet das Anmeldeformular bei den TSG-Leichtathleten zum downloaden. Unter HDH läuft 21
Mehr darüber finden Sie übrigens morgen (29.10) in der HNP.
8 Kommentare |
Pinnwand |
Permalink

Geschrieben von Karin Fuchs
27. Oktober 2008
In den nächsten Wochen und Monaten werde ich unseren Mitbloggern hin und wieder Nachdenkliches, Hintersinniges und Humorvolles präsentieren. Heute sind es vier Beiträge:
Seine Regierung wählt der Bürger als Analphabet: Er macht nur Kreuze.
Bevor Sie im Restaurant Pommes frites bestellen, fragen Sie: Wann wurde hier der letzte Ölwechsel gemacht?
Das ist das Schöne an der Kultur, dass sich auch primitive Abläufe differenziert interpretieren lassen.
Der Papst ist der einige Konzern-Vize, der seinen Chef nie zu sehen bekommt. Nich einmal bei der Weihnachtsfeier.
Einen Spruch muss ich noch loswerden:
Früher hat man einen Stuhl gekauft und ihn ins Zimmer gestellt. Heute erwirbt man ein Sitzelement für seine Wohnlandschaft zum Mitnahmepreis.
2 Kommentare |
Blödsinn |
Permalink

Geschrieben von Richard Wachter
26. Oktober 2008
Seit heute haben wir wieder mal Winterzeit. Es gibt sie seit 1980 mit der Begründung “Energieeinsparung”. Das war nachgewiesenermaßen eine falsche Prognose. Ich habe heute morgen die “geschenkte Stunde” zu einem ausgiebigen Frühstück genutzt. Aber schon jetzt graust es mir vor der frühen Dunkelheit. Ändern kann man dies leider nicht und darum halte ich es mit dem Germanisten, der meinte : “Man kann sich an alles gewöhnen, nur nicht am Dativ.”
Dass sich die kleine Gemeinderatsdelegation um OB Ilg, die gestern nach China abgeflogen ist, schon an die Zeitumstellung gewöhnt hat, ist eher unwahrscheinlich.
Noch etwas: Der FC Heidenheim hat gestern leider durch die 1:2 Niederlage gegen Eintracht Frankfurt II den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Und dennoch ist er nur einen Punkt von Platz I entfernt, da auch die Konkurrenten, vor allem Ulm, verloren haben.
4 Kommentare |
Aus der Redaktion |
Permalink

Geschrieben von Richard Wachter
24. Oktober 2008

Ein hübsches Naturfoto. Stimmungsvoll, wie man so schön sagt. Das geübte Auge erkennt Giengen an der Brenz, genauer gesagt den Schießberg dort. Die Frage lautet: ist die Aufnahme echt oder eine Fälschung? Zu bedenken: man sieht blauen Himmel, Sonne, Laub in freundlichen Farben. KANN DAS SEIN? In Giengen? Im Oktober? In der Stadt, die berühmt ist für die alte Bauernregel ”Die Sonne lacht im ganzen Land / in Giengen steht die Nebelwand”…?
Rätsel über Rätsel…
5 Kommentare |
Aus der Redaktion |
Permalink

Geschrieben von Dieter Reichl
23. Oktober 2008
Seit Mitte des Jahres hat die HNP einen neuen Karikaturisten: Jeden Samstag sind die Zeichnungen, die Manfred Gaißer zu lokalen Themen mit spitzer Feder zeichnet, auf der ersten lokalen Seite der Zeitung zu finden. Diese Woche hat sich die HNP-Stadtredaktion schon mit dem Karikaturisten getroffen, um einige Themen der nächsten Zeit zu besprechen, beispielsweise das schon bald wieder anstehende Weihnachtsrätsel.
Gaißer, der wie die Kollegen der großen Zeitungen die von ihm gezeichneten Personen gerne karikiert und Situationen überspitzt darstellt, arbeitet “im richtigen Leben” als Architekt und wohnt in Geislingen. Und auch wenn manche sehr empfindlich reagieren, wenn sie zum Gegenstand einer Karikatur werden, berichtete Gaißer, dass andere von ihm gezeichnete Personen sich durchaus auch geschmeichelt fühlen, so in den Blickpunkt gerückt zu werden.
Im Bild ist Manfred Gaißer (2.v.re.) zu sehen mit (von rechts) Günter Trittner, Karin Fuchs und Richard Wachter.

Keine Kommentare » |
Aus der Redaktion |
Permalink

Geschrieben von Silja Kummer
22. Oktober 2008

Ich habe ein Buch zum Auswildern frei gelassen. Das ist kein Witz sondern durchaus ernst gemeint. In Deutschland sind derzeit über 450.000 “wilde” Bücher registriert und warten auf Leser. Nur in Heidenheim gab es diese Büchersorte nicht. Also habe ich ein Buch aus meiner Urlaubslektüre geschnappt, es sorgfältig eingepackt, mir ein Versteck ausgedacht.
Hoffentlich findet das Buch jemand, bevor es die Putzfrau “entsorgt”. Falls sie es doch findet, dann liest sie hoffentlich vor dem Wegwerfen den Zettel, mit dem ich das allein gelassene Buch vorsorglich ausgestattet habe, liest das Buch entweder selbst oder lässt es liegen.
Aber ich hoffe auf Sie, liebe Blog-Leser, dass sie das Buch vor der Putzfrau finden, es vielleicht lesen und wieder freilassen.
Bücher auswildern heißt im Fachjargon “Bookcrossing”. Die Idee ist eine weltweite. Registriert sind die Bücher unter www.bookcrossing.com. Hier finden Sie auch das vom HNPblog freigelassene Buch, wenn Sie nach Heidenheim suchen. Leider ist die Seite in englisch geschrieben. Deshalb hier die deutsche, abgespeckte Version: www.bookcrossers.de
Das Beste am Schluss: Sollten Sie der Finder sein, dann lassen Sie es uns bitte wissen. Wir haben eine Überraschung…
Brauchen Sie Tipps zum Versteck? Dann fragen Sie uns.
12 Kommentare |
Pinnwand |
Permalink

Geschrieben von Karin Fuchs
22. Oktober 2008

HALLOWEEN:
Der Abend des 31. Oktobers wird zum Abend des Grauens und Spuks. In manchen Straßen und Gassen sieht man ausgehöhlte Kürbisse die um die Wette mit der Straßenbeleuchtung aufleuchten. Tage zuvor werden Halloween-Kostüme verkauft. In Amerika vor allem ziehen Kinder und Jugendliche verkleidet durch die Straßen und Klingen an den Häusern und bitten um Süßigkeiten. Hierbei wird der Spruch “Trick or Treats” gerufen. Entsprechend dem Spruch werden den Kindern unterschiedlichste Süßigkeiten zugesteckt, falls nicht, wird den Hausbesitzern ein Streich gespielt…
Was denken Sie, liebe HNP-Blogger, über Halloween in Deutschland?
4 Kommentare |
Aus der Redaktion |
Permalink

Geschrieben von admin
22. Oktober 2008
Es ist wieder mal soweit: Am Sonntag beginnt die Winterzeit. Die Uhren müssen um eine Stunde zurückgestellt werden. Dass dies offiziell um 3 Uhr geschehen soll, muss uns nicht jucken. Wer steht schon extra um 3 Uhr auf, nur um möglichst aktuell die Winterzeit auf seinem Chronometer zu haben?
Liebe Mitblogger, was haltet ihr von der zweimaligen Zeitumstellung pro Jahr?
14 Kommentare |
Aus der Redaktion |
Permalink

Geschrieben von Richard Wachter