Spielplatz-Tourismus
30. September 2008Sie haben Kinder? Dann sind Sie vielleicht auch manchmal auf dem Spielplatz, damit die Kleinen sich verweilen und die Eltern eine Pause auf einer Bank machen können. Und weil immer der gleiche Spielplatz um die Ecke langweilig wird, gibt es die Kurzreise mit Schäufelchen und Sandeimer im Gepäck, die nur ein bis zwei Stunden dauert, aber in die fremde Welt des neuen Spielplatzes führt. Meine derzeitigen Favoriten:
- Für die ganz Kleinen: Der neue Spielplatz am Fürsamen zwischen Heidenheim und Schnaitheim (Radweg zwischen HDH und Schnaitheim, nach dem Brenzpark auf der rechten Seite). Viel Sand, kleine und große Rutsche, einfallsreiche Schaukelgeräte und viele liebevolle Details der Planer (z.B. ein Kaufladen unter der großen Rutsche).
- Für Naturkinder: Der Spielplatz beim Höhlenland in Hürben (Parkplatz der Charlottenhöhle). An einem kleinen Seitenarm der Hürbe kann man im Wasser patschen, Staudämme bauen, klettern und toben. Gummistiefel und eine zweite Garnitur Kleidung mitnehmen!
- Dauerbrenner: Der Spielplatz im Brenzpark. Wasser, Riesenrutsche, Trampolin, Sandlandschaft mit Förmchen und Schaufeln. Geht mit großen und kleinen Kindern, ringsum viel Auslauf und keine Autos.
Haben Sie andere Spielplatz-Tipps? Verraten Sie sie uns!
Wir beißen nicht!!!
30. September 2008
Eigentlich sind Umfragen in Zeitungen immer wieder schön zu lesen. Zuerst schaut man auf die Bilder, ob man nicht einen Befragten erkennt, und liest dann die jeweiligen Meinungen durch. Auch bei uns gibt es so etwas: Jeden Montag in der HNP die Frage der Woche.
Viele Menschen haben Angst vor Gewitter, Unfällen oder gefährlichen Tieren. Und das ist auch berechtigt. Doch manche laufen sogar vor einer Umfrage weg. Warum nur? Ich bin doch völlig harmlos.
Besonders schwer ist es für mich, Interview-Partner zu finden, wenn es kalt und bewölkt ist. Die Leute eilen dann mit zusammengekniffenen Augen und grimmigen Gesichtszügen durch die Fußgängerzone. Wenn sie dann auch noch mich mit Block und Stift in der Hand entdecken, geht gar nichts mehr. Sie fuchteln nur noch mit den Händen umher, als müssten sie eine Taubenschar verscheuchen.
Aber es gibt auch die Leute, die gerne etwas zum Thema sagen. Argument nach Argument sprudelt heraus. Toller Text, kompetente Meinung und nun zum Bild: „Nein, niemals!“ Schade, finde ich.
Zum Glück gibt es ja aber noch die Schön-Wetter-Tage, an denen die Menschen besser gelaunt und richtig engagiert sind und reden. Dann darf man sogar ein Bild schießen. Danke dafür.
Es ist wirklich schwer, sechs Leute zu finden, die offen sind, keine Angst haben und sich dann auch noch fotografieren lassen.
Wir beißen nicht!!! Versprochen.
Zur aktuellen HNP-Umfrage gehts hier
Zum Schießen…
30. September 2008Es ist schon erstaunlich: Im Waffengesetz, mit all seinen neuen Paragraphen und Änderungen, ist den Gesetzgebern augenscheinlich ein kleines Missgeschick passiert: Das Mitführen aller “Anscheinswaffen”, also aller Imitationen von Schusswaffen, ist ab dem 1. Oktober verboten (was theoretisch auch den fünfjährigen Jungen, der sich am Fasching als Cowboy verkleidet, zum möglichen Attentäter werden lässt). Bei den “echten Dingern” gelten weiterhin die üblichen Gesetze mit nur wenigen Änderungen.
Was die lieben Gesetzgeber aber übersehen haben: Das Mitführen von “Steinschloss- oder Luntenwaffen” ist für eingetragene Waffenbesitzer nicht strafbar! Diese Waffen haben sie in ihrem Gesetzesentwurf scheinbar einfach vergessen. Ihre Imitationen müssen aber nach wie vor zuhause bleiben. Die sind ja auch verboten!
Ahja!
Mehr dazu lesen Sie am 1. Oktober, in der HNP
Eifersucht
30. September 2008“Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht,
was Leiden schafft.” (Franz Grillparzer)
So gesehen bei der Eröffnung des Kindertagheims.
Ist das gerecht?
29. September 2008Meinem Dafürhalten nach ist das eine ungerechte Informationspolitik der Heidenheimer Stadtverwaltung, auf die ich vorige Woche beim Recherchieren zur Fußballstadion-Frage gestoßen bin: Oberbürgermeister Ilg und Bürgermeister Domberg haben persönlich einige Fraktionsvorsitzende angerufen, um sie über den Gesinnungswandel der Verwaltung in Sachen Fußballstadion zu informieren.
Ist das gerecht, wenn die Fraktionschefs der zwei größten Fraktionen schon mal vorab informiert werden, die anderen aber im Unwissen gelassen werden? Will man die größten Stimmen-Fraktionen auf die Seite der Stadtverwaltung holen?
Meinem Gerechtigkeitssinn entspricht diese Informations-Taktik nicht. Entweder die Stadt informiert alle oder keinen. Schließlich ist der Gemeinderat ein demokratisch gewähltes Gremium, das wiederum demokratisch abstimmt. Und da darf es eigentlich keinen gezielt verteilten Wissensvorsprung für einzelne Fraktionen geben.
Jungfrauen platzen männertoll
28. September 2008
„Jungfrauen platzen männertoll”: welch ein Satz! Blöd oder toll, egal. Von wem stammt der? Früher hätte man daraus ein klasse Quiz machen können, heute tippt jeder unter Google die drei Worte ein und schon weiß man mehr. Erstaunlich eigentlich, dass „Wer wird Millionär” noch Millionen Zuschauer hat. Dank Wlan knackt man alle Fragen locker vom Sofa aus. Spaß macht das Zusehen ja nur, wenn die Kandidaten im Nichtwissen zappeln. Schadenfreude also. Oder die ausgesetzte Million macht einen schaudern. Besonders wenn man sein ganzes Leben bereits auf Geiz getrimmt hat.
Wirklich funktionieren heute nur noch die sprachfreien Rätsel (Mathe, Physik, Graphik). Solche, bei denen man eben nichts eintippen kann. Oder man betreibt einen Riesenaufwand wie das Magazin der Süddeutschen.
Oder es gibt unter uns einen Blogger, der das Gegenteil beweisen kann? Der Fragen stellen kann, auf die Google keine Antwort weiß. Wenn ja, ja bitte!
Leichter Kopf, schwere Schenkel
23. September 2008Derzeit komme ich mit schweren Beinen in die Redaktion. Andere meinen, gelegentlich ein leises Ächzen zu vernehmen.
Grund: Ich bin beim Ulmer Einstein-Marathon zum dritten Mal dieses Jahr die Halbmarathon-Distanz gelaufen. Dabei bin ich eigentlich ein „Lauf-Novize“, denn ich habe, nach einem früheren vergeblichen Versuch (Meniskus!), erst vor einem dreiviertel Jahr das Laufen so recht begonnen – in der Gruppe „HDH läuft 21“.
Ziel: Stadtlauf am 1. Juni.
Klagen will ich mir aber konsequent verkneifen: Immerhin hat dieses Jahr mein Knie ordentlich durchgehalten.
Der Kollege von der Stadtredaktion kam heute morgen auch rüber und sagt: Ha, unser Redaktionsleiter ist ja schon manchmal im Blatt. Aber wohl noch nie im Sportteil – da stehen heute (!) die Ergebnisse vom Ulm-Halbmarathon.
Heute, eine Woche später, ist es genauso. Der Kopf ist frei, die Schenkel sind schwer. Diesmal war es das Fahrrad. Das war mein Sommersportersatz 2007, als das Knie ‘putt war. Da lässt sich mit einem Rennrad herrlich die Gegend erkunden.
Und mein sportliches Soll für 2008 ist hiermit erreicht: Geplant waren mindestens zwei Halbmarathons (drei geschafft!) und zweimal Rad 100 plus (jetzt zwei).
Genug angegeben!



