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    Feuerwerk

    1. Januar 2009

    Alle Jahre wieder das gleiche Problem: Von wo aus das Silvesterfeuerwerk fotografieren? Hat es Nebel, wenn ja wieviel, wie weit ist die Sicht? Nachts, logischer Weise. 10 Minuten vor zwölf die Position beziehen. Sie bleibt die halbe Stunde konstant. Die erste halbe Stunde im neuen Jahr muß reichen, denn die Kollegen erwarten einen Strauß Feuerwerkraketen für das Aufmacherbild in der ersten Ausgabe 2009. Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis drei Minuten und das im Wechsel. Danach gibt es keine Möglichkeit mehr, vereinzelte Raketenschweife bringen nicht das gute Bild, und Böller schon gar nicht.

    Silvester 2008/2009: Es fängt rechtzeitig an zu regnen, 23.33 Uhr im alten Jahr, Ich beziehe Position an der Kirchhofsmauer an der Totenbergkapelle. Der Schirm wird immer schwerer, weil der Nieselregen darauf zentimeterdick festfriert. Das Wasser gefriert sogar am Stativ. Der Sekt schmeckt auch schon verwässert, vier Personen sind dem Schauspiel gefolgt. Ich gehe nach Hause etwas frustriert, aber nächstes Jahr wird’s bestimmt besser. Zum guten Schluss Scheiben freikratzen, langsam Gas geben, denn die Straßen sind spiegelglatt. Prosit Neujahr.

      Geschrieben von Rudi Weber


    In kindlicher Erwartung

    30. November 2008

     

    Holler boller Rumpelsack – hat Niklaus auch was eingepackt?

     

     

     

     
     
      

    Gesehen bei der Weihnachtsaktion Schneeflocke am Samstag in den Schloss Arkaden.

    Mehr zur Aktion lesen Sie in der HNP vom 1. Dezember.

      Geschrieben von Rudi Weber


    Frauenfußball

    2. November 2008

    Schreien können sie wie die Männer ihres Fachs, fluchen wie ein Milchkutscher ist auch kein Problem und die Gegner bekommen auch ihr Fett weg, wenn es eng wird auf dem Grün, an dessen Ende jeweils ein Tor steht. Frauenfußball – ein Trend, der sich aus der WM 2007 und 2008 rekrutiert. Denke ich.

    Mergelstetten hat seit vielen Jahren eine Damenmannschaft, die wir als Fotografen immer wieder mal ablichten. Nun sind es mittlerweile vier Mannschaften, oder sollte ich sagen Damenmannschaften geworden. Vielleicht schon wieder falsch. Damenschaften wäre, meine ich, besser, weil da der “mann” außen vor bleibt. Aber während des Spiels habe ich dann doch so meine Probleme, vor allem wenn die Mitspielerin den Ball dem Torwart zurückgibt. Hieße es dann nicht “der Torwartin”?

    Und dann der absolute Höhepunkt: die Schreie “Hintermann” lassen mich nach dem männlichen Geschlecht Ausschau halten, das doch gar nicht mitspielen darf. Nun fällt mir bei allen geistigen Klimmzügen kein feminines Wort dafür ein. Hinterfrau, Frau von hinten, Frau hinten, Gegnerin von hinten- ich weiß es einfach nicht. Vielleicht sollten wir neue Wortschöpfungen suchen.

      Geschrieben von Rudi Weber


    Unerlaubter Griff

    7. Oktober 2008

    Bilder, die ungewollt zustande kommen, geben manchmal Anlass zum Schmunzeln.

      Geschrieben von Rudi Weber


    Eifersucht

    30. September 2008

    “Eifersucht ist eine Leidenschaft,
    die mit Eifer sucht,
    was Leiden schafft.”
    (Franz Grillparzer)

    So gesehen bei der Eröffnung des Kindertagheims.

      Geschrieben von Rudi Weber