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    Weltuntergang!

    6. Februar 2010

    So ein Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg ist nicht per se prickelnd. Falls jemand noch nie dort war: Rund 400 Menschen kommen in Schnaitheim zusammen, das Ganze ist ein Meer dunkler Anzüge und die Frauenquote dürfte im Parlament des Iran deutlich höher sein. Die Versammlung ist im Durchschnitt 61,3 Jahre alt.

    Die Kammer steuert gegen. Es gibt oft nette Musik, Hauptgeschäftsführer Klaus Moser übt sich im Witzeerzählen und natürlich gibt es massenweise Essen und Trinken. Sogar RAUCHEN darf man. Im Gebäude.

    Gestern abend sollte auch der Hauptredner lockernd wirken: Frank Schirrmacher ist einer der Herausgeber der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” und veröffentlicht seit Jahren Bücher, in denen er sich mit der älter werdenden Gesellschaft beschäftigt (”Das Methusalem Komplott” u.ä.). Jedenfalls ein ernstes Thema, und damit es nicht so trocken wird, hatte auch Schirrmacher ein paar Witze auf Lager. Einer war für einen Zeitungsmenschen natürlich besonders nett:

    Gesetzt der Fall, übermorgen geht garantiert die Welt unter - wie würden die letzten Schlagzeilen verschiedener Zeitungen aussehen?

    “Süddeutsche Zeitung”: Weltuntergang trifft Bayern am härtesten

    “Bild”: Weltuntergang! Boris feiert letzte Party

    “Frankfurter Allgemeine”: Die letzten Stunden der Menschheit - Bundespräsident mahnt zu Besonnenheit

    War ja klar, was beim Empfang kommen musste: “Was würde denn bei Euch in Heidenheim in der Schlagzeile stehen?” Antwort: Während dem Weltuntergang nichts Besonderes. Drei Wochen später dann:

    Welt kürzlich untergegangen - Entwicklung könnte auch Heidenheim erreichen

    Die Jubelfraktion fand’s nicht so witzig. Naja, kein Weltuntergang.

      Geschrieben von Hendrik Rupp


    Pizzeria Santa Maria

    4. Februar 2010

    Kirchen sollen ja ruhig eine gewisse Gastlichkeit ausstrahlen. Die katholische Marienkirche in Heidenheim ist da ein Musterbeispiel: Sie hat Unmengen Eingänge, von denen eigentlich nur einer benutzt wird. Alle anderen sind im Normalfall feine Sitzgelegenheiten, teils überdacht, im Sommer schattig und ideal zwischen Eiscafé und Lkw-Metzger (Schloss Arkaden) und Dönerbude (Bahnhofsplatz) gelegen.

    Während die hoffnungsfrohe Jugend auf dem Dorfe sich also in Bushaltestellen sammelt, lässt man sich in Heidenheim auch mal an der Kirche nieder. Bestes Zeugnis dafür ist dieser hübsche Pizzakarton. Windgeschützt speist man auf der sonnigen Terasse des Südzugangs, auf der man selbst Anfang Februar milde Temperaturen hat. Käse und Speciale-Auflage sind immerhin noch lauwarm, und im Herzen wärmt die Erkenntnis, dass man für seinen Lunch nicht zuviel ausgegeben hat.

    Die Jugend ist uns voraus. Sie hat sogar eine katholische Vesperkirche.

      Geschrieben von Hendrik Rupp


    Spontan ist gut

    4. Februar 2010

    Manchmal ist eine spontane Entscheidung eine gute Entscheidung. Das hat sich heute Mittag wieder einmal schön bestätigt.

    Eigentlich wollte ich schon lange mal in die Heidenheimer Versperkirche, aber immer war da irgendetwas. Heute wäre es gegangen, aber eigentlich wollte ich auch nicht alleine. Beim Verlassen des Pressehauses traf ich eine sehr interessante Giengenerin, mit der ich ins Gespräch kam - und die dann auf die Frage, ob sie Lust habe, mit in die Vesperkirche zu kommen, ebenso spontan nickte.

    Also ab zur Pauluskirche, wo viele engagierte Leute (übrigens auch einige junge Heidenheimer) für die allerunterschiedlichsten Leute Essen bereiteten und und zu den Tischen brachten. Bedürftige bekommen ein preiswertes Essen. Und Nichtbedürftige mehr als das Dreifache. Wobei ich mir beim Umherschauen nicht vorstellen kann, dass hier viele betuchte Schnorrer zu Gange sind.

    Drei Resumees: 1. Eine gute neue soziale Erfahrung gemacht. 2. Ein sehr gutes Gespräch gehabt (und eine sicher sehr interessante Folge für die Zeitungsserie der ”Heimat-Geschichten” abgemacht). Und 3. ganz “spontan” auch noch Maultaschen mit Kartoffelsalat bekommen!

      Geschrieben von Manfred Allenhoefer


    Schwänglisch im Netz?

    3. Februar 2010

    Günther Oettinger sei gedankt, Guido Westerwelle sei gepriesen: Endlich reden wir mal wieder über Sprache, Fremdsprache und all die feinen Verwirrungen dazwischen. Während irgendein Kollege für den scheidenden Landesfather das “Schwänglisch” erfunden hat (So ein Wort will man ja auch mal prägen, Neid!), ebbt die Humorelle schon wieder ab, die Klicks beim einschlägigen Youtube-Video sind im Landeanflug. Doch im Netz gibt es ja immer was zu Lachen. Ich schlage zur spontanen Erheiterung die putzige Übersetzungsmaschine babelfish vor. Die hätte ich jetzt hierher verlinken können, aber so gut bin ich noch nicht im Netz, sorry.

    Babelfish also ist nach jenem Tierchen aus “Per Anhalter durch die Galaxis” benannt, das man sich ins Ohr steckt und dann alle möglichen Fremdsprachen versteht - sogar die interstellaren. Im (weltweiten) Netz ist der kleine Fisch aber vor allem ein Übersetzungsprogramm, das zwar immer besser wird, aber eben immer wieder über die Feinheiten der Sprache stolpert.

    Wer Lust hat: Einfach über eine externe Suchmaschine die HNP-Seite über Babelfish öffnen - und Lachen. Da debattiert man in Giengen über die Mountain School (tatsächlich die Bergschule), da ärgert sich Herr Rupp im Blog über das Glockenspiel am Elmar But House (Elmar-DOCH-Haus), und wenn man will, kann man in den Online-Auftritt der Cycle per second wechseln (Naja, “HZ” ist eben auch die Abkürzung für Hertz, und das heißt eben auf Englisch Cycle per Second).

    Richtig süß sind übersetzte Kolleginnen: Karin Fox ist ja geradezu einleuchtend, Silja grief (Kummer) hingegen hat doch Exotik. Und Carolin Wöhrle hat mir zu einer Variante meines unangefochtenen Lieblings verholfen: Sie komme, steht bei den Autoren, aus Hero caught (also Helden-fingen). Ich kannte bisher nur die Hero fingers - die Heldenfinger.

      Geschrieben von Hendrik Rupp


    Dank der Dachlawine!

    3. Februar 2010

    Hier im kleinen Kreis kann man es ja sagen: Ich gehe überhaupt nicht gerne in die Stadt, erst recht nicht an Markttagen und schon gar nicht in der Fußgängerzone.

    Nicht, dass ich die üblichen Regeln der Stadt nicht kennen würde: Man schnappt sich die beiden besten Kollegen und flaniert zwischen 12.15 und 13.15 die täglich genau gleiche Route: Rauf die Fuzo und runter die Fuzo, zwischendurch am Diätbagel geknabbert oder im überteuerten Stehimbiss makrobiotische Linsensuppe geschlürft, und schließlich einen Espresso-con-nome-molto-difficile oder ein anderes Yuppie-Getränk. Kürzlich sah ich einen Tee mit Milch, der “Cai-Latte” hieß. Die Sprache ist Türkitalienisch.

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    Im Ernst: Tatsächlich gehe ich nicht mehr in die Stadt, weil ich die Passanten fürchte. Schon als Azubi kam es ab und zu vor, dass man auf seine Artikel angesprochen wurde. Das war toll, man fühlte sich prominent und gelesen und plante insgeheim, sich eines Tages Autogrammkarten zuzulegen. Das ist lange her, und heute kann es einem ehrlich gesagt ganz schön auf die Neven gehen, ständig auf die Zeitung angesprochen zu werden. Denn zu 99,99 Prozent hagelt es Kritik. “Heid haue fei wiedr a gaaanz dreggade Zeidong kriagt, ond naaß war se au!” Na gut, ich werde beim Austragen besser aufpassen. “Also der Leitartikel zu Afghanistan, da bin ich anderer Ansicht, den sollten Sie nochmal besser bringen”. Gerne, ich übernehme nur schnell im Nebenberuf die Ulmer Südwest Presse oder kaufe schnell andere überregionale Seiten zu. “Wenn ich Sie gerade so geschickt erwische, nächste Woche hat unsere therapeutische Knetgruppe anderthalbjähriges Jubiläum, und da könnte man doch mal eine Sonderseite…”

    Meistens bleibe ich mittags im Büro. Und ich träume nicht mehr von Autogrammkarten, sonden von einem falschen Bart.

    Heute war alles ganz anders. Ich lief (notgedrungen) durch die Fuzo, die Pauluskirche und das dämliche Glockenspiel am Elmar-Doch-Haus klöppelten zur Mittagspause. Die Straßen füllten sich mit Menschen - aber niemand sah den anderen. Überall wummerten Dachlawinen von den Häusern, es gab erstickte Schreie oder lautes Fluchen (”Scheiße! Voll in den Kragen!”), und allenthalben schaute man verängstigt nach oben. So muss es in London während des Blitzkriegs zugegangen sein. Nur, dass die Sirenen hatten.

    Wer nicht nach oben äugte, hatte die Auge auf der Straße: Schneematsch und Wasserlachen, Rutschfallen… da schaut man lieber zu Boden, ehe man dort liegt. Und wer nach oben oder nach unten schaut, der sieht weder Passanten noch die wandelnde Beschwerdestelle der Heidenheimer Tageszeitungen.

    Ich lief die Hauptstraße hinauf. Ich lief die Hauptstraße hinunter. Die Dachlawinen krachten af die Straße, die Menschen eilten furchtsam durch den Schneematsch. Ich hörte keine einzige Beschwerde. Danke, liebe Dachlawinen!

    Ich setzte mich in ein Café und probierte eine Cai-Latte. Schmeckt eigentlich nicht übel.

      Geschrieben von Hendrik Rupp


    Männerfeindlich

    28. Januar 2010

    Wären wir Männer nicht so souverän, über den Dingen stehend und überhaupt, müssten wir sauer sein und meinen, die Giengener Volkshochschule hat im neuen Semester was gegen uns. Ab morgen wird das nagelneue Programmheftchen verteilt, und beim Blättern im Vorab-Exemplar sticht einem doch das eine oder andere befremdlich ins männliche Auge. Schauen wir zum Beispiel auf die Seite 16. ”Wie helfe ich meinem Kind bei Referaten und Präsentationen - Seminar für Mütter”, heißt es da. Also wirklich. Da rackern sich die Väter ständig einen ab im Büro mit ihren vertrackten Powerpoint-Präsentationen, und dann dürfen sie bei diesem Thema nicht mal zur Giengener Vhs. Oder, Seite 24: die Kochkurse seien insbesondere “für Männer gedacht, die ausgefallene Gerichte fertigen möchten”, heißt es da. Das dazu gestellte Foto zeigt Würstchen auf dem Grill. Hallo! Man scheint den Giengener Helden am Herd ja wirklich sehr viel zuzutrauen! Bevor wir aber wirklich wütend werden, schnell auf die Seite 18: “PEKIP-Bewegungsspiele für Babys” heißt der Kurs, und “auch was für Väter” steht daneben. Puh! Grade noch mal gut gegangen, liebe Volkshochschule!

      Geschrieben von Dieter Reichl


    Alltags-Oase (II)

    25. Januar 2010

    Lieber einen Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach?

    Nicht ganz. Dieser kleine Flattermann schläft seit Neuestem vor meiner Haustür auf unserer Schneeschaufel und ist sogar recht zutraulich - wenn man bedenkt, dass das Foto aus nur 30 cm Entfernung aufgenommen wurde. Wer kennt sich aus oder hat ein Arten-Bestimmungsbuch daheim? Grüne Federn mit gelben Akzenten? Ein Papagei ist es jedenfalls nicht.

      Geschrieben von Anna-Lena Buchmaier


    Vom Suchen und Finden…

    25. Januar 2010

    Nicht jede Redaktion arbeitet gleich.
    Diese Erfahrung macht man als HNP- und HZ-Volontär vor allem während der zweimonatigen Hospitanz bei unserer Partnerzeitung Südwest Presse. Während man in Heidenheim oft selbst nach Themen sucht, von denen man berichten kann, läuft das in der größeren Mantelredaktion etwas anders: Hier ist morgens um 10.30 Uhr, wenn die “große Konferenz” stattfindet, meist schon klar, was auf den jeweiligen Zeitungsseiten stehen wird und wie groß die Artikel sein werden. Bei der Themensuche helfen dabei die Meldungen der großen Nachrichten-Agenturen wie DPA, DDP etc.

    Ich darf im Januar im Ressort “Blick in die Welt” mitarbeiten und ab und zu fallen spannende Themen an, zu denen man als Gast-Volontärin recherchieren darf: Heute morgen, kaum in der Redaktion angekommen, rief mich Ressortleiter Sven Kaufmann zu sich in den Newsroom (hier sitzen die “Blattmacher”, die Redakteure, die an diesem Tag die Seiten planen und darauf achten, dass uns wichtige Neuigkeiten nicht entgehen). “Versuch doch bitte, die junge Frau zu erreichen, die jetzt bei Germany’s Next Topmodel mitmachen darf”, bat er mich. Als Antwort erhielt er zunächst einmal einen fragenden Blick von mir. “Du hast doch ‘Wetten, dass…?’ am Samstag gesehen, oder?” Nein, hab ich nicht. Und so erfuhr die uninformierte Volontärin, dass sich die 19-jährige Pauline aus Friedrichshafen bei “Wetten, dass…?” spontan für einen Platz bei Heidi Klums Model-Casting-Show beworben und den auch gewonnen hat. Das alles war Teil einer Wette zwischen Gottschalk und Heidi Klum. Sollte es Pauline nicht unter die besten Zehn schaffen, muss Gottschalk den Betreuer für die Models in der PRO7-Sendung spielen. Aha, nun gut.

    Also versuchte ich, mit diesem Vorwissen ausgestattet, Pauline zu erreichen. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn in den Zeitungen und im Internet vier verschiedene Versionen ihres Nachnamens kursieren und sich keine davon im Telefonbuch finden lässt. Also rief ich bei der Schule des Mädchens an, die in einem Interview des Südkuriers genannt wurde. Ans Telefon ging eine freundliche Dame, die, als sie bemerkte, dass ich von der Presse bin, einen lauten Seufzer ausstieß. “Wollen Sie auch die Schüler aus Paulines Klasse interviewen?” Nein, will ich nicht. Nur eine Auskunft. “Das müssen sie mit der Schulleiterin ausmachen. Die ist ab 14 Uhr erreichbar.” Nun gut, so lange kann ich warten. Musste ich aber gar nicht: Sven Kaufmann fand Paulines Telefonnummer heraus, indem er eine weitere, diesmal die richtige Version ihres Nachnamens im Telefonbuch nachschlug.

    Und so konnte ich mein Interview mit der hübschen, etwas schüchternen und noch immer ganz aufgeregten Pauline doch noch führen. Morgen erscheint es im “Blick in die Welt”.

    Schön ist es in Ulm, noch schöner aber in Heidenheim. Dort, wo ein Herr Ilg auch wirklich Ilg (und nicht etwa Illg, Ilk oder Illck) heißt und wo man nicht “Wetten, dass…?” gesehen haben muss, um auf dem neusten Stand zu sein.

      Geschrieben von Carolin Woehrle


    Mail des Tages: Minnie Maus schlägt Michael Jackson

    25. Januar 2010

    Die Mail des Tages kommt von Twenga.de, einer Produktsuchmaschine, die über ihre Suchanfragen ermittelt hat, welche Faschingskostüme 2010 die beliebtesten sind.
    Waren im letzten Jahr noch Pippi Langstrumpf und Schneewittchen die am häufigsten gesuchten Verkleidungen, so erobern dieses Jahr Minnie Maus und Arielle die Meerjungfrau die Herzen der Karnevalisten. Der im vergangenen Sommer verstorbene Michael Jackson erobert sich mit Rang vier ebenfalls einen Platz unter den Top 5 der beliebtesten Kostüme.

    Die Top 5 Kostüme für Erwachsene Deutschland:
    1. Minnie Maus
    2. Arielle die Meerjungfrau
    3. Star Wars
    4. Michael Jackson
    5. Wikinger

    Die Top 5 Kinderkostüme Deutschland:
    1. Dinosaurier
    2. Arielle die Meerjungfrau
    3. Wikinger
    4. Star Wars
    5. Elfe

    In Frankreich stellt der King of Pop, Michael Jackson, eine besonders beliebte Verkleidung dar. Die Briten finden ihre Inspiration für Verkleidungen vor allem in Filmen und Videospielen: James Bond, Kill
    Bill und auch die Mario Brothers sind auf der Insel die am häufigsten gesuchten Maskierungen.

    Die Dischinger Karnevalisten liegen übrigens unseren Beobachtungen zufolge völlig im Trend: Dort waren ziemlich viele ins Schneewittchen-Kostüm geschlüpft.

      Geschrieben von Karin Fuchs


    Warmbader

    20. Januar 2010

    Einen echten Läufer schreckt auch das schrecklichste Wetter nicht ab. Da kann es regnen, schneien, stürmen, der Läufer spult sein Trainingsprogramm ab, komme was wolle.
    Doch diese Regel gilt nur, so lange der Läufer auf dem Boden bleibt. Wechselt er das Medium, sprich: er zieht statt der Laufschuhe die Flossen an, muss das Wasser wohltemperiert sein. Und nicht so eiskalt wie derzeit an manchen Tagen im Schnaitheimer Lehrschwimmbecken.
    “Kein Schwimmen” lautete die vergangenen Tage mehrmals die Absage an die Läufer, bei denen auch Schwimmtraining im Wochenprogramm steht. Der Grund: “Das Wasser ist zu kalt.” Zuletzt war die Heizung ausgefallen und die Wassertemperatur auf unter 18 Grad Celsius abgesackt.

    Prompt kam die Reaktion von Nattheims Bürgermeister Norbert Bereska - wohl nicht ohne Hintergedanken, die Besucherzahlen im Ramensteinbad seiner Gemeinde zu steigern: “Auf nach Nattheim!! ……ab 17 Uhr bis 21 Uhr nur 2 Euro!!” Der Clou: “Heute Warmbadetag!” Den Bürgermeister lob ich mir, die Gelegenheit beim Schopfe packt und Werbung für seine Gemeinde macht.
    Wie man liest, ist dort die Heizung in Ordnung, das Wasser hat gute 32 Grad. Hoffen wir, dass sich die Gemeinde dieses Badevergnügen auch weiterhin leisten kann angesichts manch klammer Haushaltskasse.

      Geschrieben von Karin Fuchs